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Kultur
Auch der noch so übereifrigste Student kann nicht immer nur vor den Büchern sitzen; wäre auch schade, denn auch wenn Düsseldorf den Ruf einer völlig überteuerten Schicki-Micki-Stadt hat, kann man als Student auch hier etwas unternehmen.
Tipps wo Ihr hingehen könnt findet Ihr im Biograph (www.biograph-online.de), ein kostenloses, monatlich erscheinendes Infoheft mit so ziemlich allem, was kulturell in Düsseldorf los ist. Alternativ bei düsseldorf-tonight.de unter Termine oder in der Zeitung Coolibri.
Musik
Direkt neben dem Klinikum, Ecke Himmelgeister-/Moorenstraße liegt die Jazz-Schmiede (jazz-schmiede.de), wo zum Beispiel jeden Dienstag ab 20.30Uhr Jam Session für lau ist. Alternativ steht der Dr. Jazz in der Altstadt zur Auswahl, wo nahezu jeden Abend Live-Musik (Jazz, Blues, Rock’n’Roll) gespielt wird. Eintritt ist meist frei.
Wer auf Klassik steht, der kann es ja mal mit Oper oder Tonhalle versuchen. Die Oper steht direkt an der Heinrich-Heine-Alle. Unter deutsche-oper-am-rhein.de kann man sich das aktuelle Oper- und Ballett-Programm herunterladen. Die Preise sind zwar ziemlich happig, aber für Studenten bis 27 Jahre gibt es an Abendkasse und im Vorverkauf 50 % Ermäßigung.
In der Tonhalle (tonhalle.de) haben die Düsseldorfer Symphoniker ihr zu Hause, aber es gibt auch Fremdveranstaltungen. Studenten bis 27 zahlen bei Eigenveranstaltungen 5 €, und auch bei Fremdveranstaltungen gibt’s Rabatt.
Der Vollständigkeit halber sei auch noch die Philipshalle (philipshalle.de) erwähnt, wo Großveranstaltungen von Riverdance bis zu riesigen Karnevalssitzungen und Toten-Hosen-Konzerte stattfinden.
Kino
Zunächst einmal die beiden großen Multiplexkinos in Düsseldorf: Das UCI im Medienhafen (uci-kinowelt.de), die UFA-Paläste am Hauptbahnhof und in Oberkassel (kino-oberkassel.de). Dienstags und Donnerstags ist Kinotag.
Wer nicht ausschließlich Freund von Popcorn/Mainstream-Einerlei ist, der wird sich in den Düsseldorfer Filmkunstkinos (Programm unter filmkunstkinos.de oder im Biographen) wohl fühlen: das ‚Souterrain’ in Oberkassel, das ‚Metropol’ in Bilk, das ‚Cinema’ in der Altstadt, das ‚Bambi’ in der Innenstadt und die ‚Black Box’ in Karlstadt. Hier gibt es in gemütlicher Atmosphäre und recht unbequemen, alten Kinosesseln kleine ausländische Produktionen, Independent-Filme oder Festival-Gewinner zu sehen. Wer häufig dem laufenden Bild seine Ehre erweist, sollte den (ein Jahr gültigen) Gilde-Pass erwerben (5 €), mit dem neben den Filmkunstkinos auch in vielen anderen Kinos auf jeden Film 2 € Rabatt bekommt.
Mittwochs werden außerdem noch im Uni-Kino im Konrad-Henkel-Hörsaal (HS 3A) alle möglichen Filme von ganz aktuellen bis hin zu Off- oder Kultfilmen gezeigt. Wann was kommt ist unübersehbar im Schaukasten gegenüber der Mediziner-Cafeteria in der Vorklinik ausgehängt.
Theater
Auch hier wieder einiges zur Auswahl…
Zunächst einmal der Klassiker: das Schauspielhaus direkt am Jan-Wellem-Platz. Mix aus modernen und klassischen Stücken. Geldmäßig auch äußerst erschwinglich: Studis zahlen an der Abendkasse/Vorverkauf 7 € und es gibt diverse Studentenabos zu moderaten Preisen.
Wer auf Kabarett steht, dem sei das Kom(m)ödchen (kommoedchen.de) ans Herz gelegt. Gäste und Eigenproduktionen wechseln sich ab.
Und dann gibt es noch das FFT (Forum Freies Theater) zu dem Kammerspiele und JuTa gehören. Im Programm sind moderne Theaterstücke, Workshops, Führungen, Ausstellungen und und und. Hier wird ebenfalls für Studenten eine besondere Karte angeboten, mit der man in sämtliche Vorstellungen für 6 € reinkommt (forum-freies-theater.de).
Günstige Karten für Oper und Theater gibt es übrigens zwei Mal pro Woche vor der Mensa.
Direkt an der Uni
An der Uni gibt es auch noch das Kleinkunstprogramm des AStA. Weitere Infos findet Ihr immer auf der letzten Seite der Campus Delicti, der wöchentlich erscheinenden Zeitung des AStA.
Sehr gut sind übrigens auch das Uni-Orchester und der Uni-Chor. Wenn Euch Musik interessiert, dann unbedingt zur nächsten Veranstaltung gehen oder selber mitmachen.
Natürlich gibt es an der Uni auch fast durchgehend Partys, die von den verschiedenen Fachschaften organisiert sind. Einfach auf die Aushänge achten!
Kneipen
Direkt um die Uni herum gibt es natürlich auch ein paar schöne und vor allem günstige Kneipen. Gegenüber der Haupteinfahrt der Uniklinik liegt das Mooren 18, früher und auch heute wieder der Medizinertreffpunkt, der bei angenehmer Atmosphäre, günstige Getränke und Snacks bietet. Das Lot Jonn, Kopernikusstraße Ecke Himmelgeisterstraße, gehört zu den günstigsten Kneipen mit netter Atmosphäre und Beschäftigungsmöglichkeiten wie Billiard, Kicker oder Dart. In der Himmelgeisterstrasse neben Lehmanns ist das Café Weisse und an der Kreuzung mit der Moorenstraße das Café Schepeler. Beides gemütliche Locations zum abhängen zwischen Veranstaltungen oder nach der Uni. Gutes Frühstück gibt’s im Gaudeamus in der Merowingerstraße.
Die Altstadt: Die längste Theke der Welt, Treffpunkt der Touris, Partygänger und natürlich aller Studenten. Ausgangspunkt jeder Partynacht ist McDonald’s an der U-Bahn Station Heinrich-Heine Allee.
Hier gibt es eine Menge Kneipen von assig bis ganz schick. Auch zum Tanzen bietet die Altstadt einige interessante Locations, die ihr unbedingt mit eurem Semester erkunden solltet! Für jeden also etwas dabei. Ein Treffpunkt etwas abseits ist die Ratingerstraße, mit vielen schönen Kneipen und Clubs.
Neuster, trendigster und teuerster Ort des Düsseldorfer Nachtlebens ist der Medienhafen. Zwischen interessant designten Gebäuden findet sich hier z.B. das 3001, wo jeden ersten Mittwoch im Monat die Campus Revolution Party stattfindet. Das besondere bei dieser Party ist, dass es Shuttle-Busse (z.T. mit Freibier!) vo der Uni bis zum 3001 und zurück gibt. Auch der Eintritt ist mit 4€ für Studenten günstig und die Getränke erschwinglich. Weitere Diskos sind das mk-2 und die Harpune. Daneben gibt es eine Reihe Clubs und Kneipen.

