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Buchrezension

Atlas der Anatomie
Coverimage

Autor

Tillmann

Kategorie

Anatomie

Verlag

Springer

Zusatz

2. Auflage

Schwierigkeitsgrad

Anfänger

Bewertung

2 Bewertung

erster Eindruck

Beschreibung



  1. Punkte und Empfehlung


Bewertung in Sternen: 2/5


Bewertung in Heine: 1/5




  1. Relevanz an unserer Uni


Das Buch ist aufgrund des geringen Formats gut für unterwegs oder zum schnellen Nachschlagen im Präpariersaal geeignet.


In Hinblick auf Prüfungen sollte man das Buch aber nicht benutzen, da es ihm an Tiefgang fehlt. Der Atlas ist nicht ausführlich genug, um an unserer Universität bestand zu haben und wird deshalb auch nicht von den Lehrkörpern empfohlen. Vor allem der Teil Neuroanatomie ist für die Anforderungen an unsere Universität bei weitem nicht ausreichend.


  1. Zielgruppe


Dieses Buch richtet sich an Studenten im Vorklinischen Abschnitt, ist aber auch noch nach dem Studium zum schnellen Nachschlagen wichtiger Strukturen geeignet. Um gut mit dem Atlas umzugehen, benötigt man allerdings die gängigen Fachtermini, auf die im Buch nicht näher eingegangen wird.


  1. Inhalt


Wichtige Inhalte fehlen allerdings in diesem Buch wie die Ansätze und Ursprünge der Muskeln, viele wichtige Hirnstrukturen, sowie funktionelle Systeme der Neuroanatomie. Für Detailwissen fehlen viele Inhalte, für einen groben Überblick ist es allerdings zu ausführlich. Da es im Gegensatz zu anderen gängigen Anatomieatlanten nicht in mehrere Bände gefasst ist, merkt man dies an der Ausführlichkeit. Es wird in vielen Fällen auf wichtige Perspektiven verzichtet und Zusatzinformationen, die in einem Atlas nicht unbedingt notwendig sind, aber ein nettes Extra darstellen, sind in vielen Fällen gar nicht vorhanden oder nur sehr kurz gefasst.


Die Abbildungen sind nicht so detailreich und realistisch wie die Abbildungen in gängigen Atlanten. Besonders gut hat mir am Ende der Muskeltrainer gefallen, der jedoch auch in anderen Atlanten zu finden ist und nicht ausführlich genug war.




  1. Didaktik


Didaktisch kann dieses Buch nicht wirklich punkten. Es gibt weder Zusammenfassungen, noch Repetitorien oder Fragen zur Selbstkontrolle. Aber auch eine Einführung am Anfang oder ein Überblick über das folgende Kapitel sucht man vergeblich. Weiterhin sind klinische Querverweise, wie sie im Curriculum gefordert sind, nur spärlich vorhanden.




  1. Aufbau


Das Buch kann mit einer guten Gliederung und einer übersichtlichen Darstellung der Abbildungen punkten. Ein Inhaltverzeichnis ist vorhanden. Am Anfang jedes Kapitels wird eine Übersicht mit den folgenden Inhalten und Seitenzahlen gegeben.




  1. Preis


Der Preis ist für dieses Buch auf jeden Fall angemessen. Es ist wesentlich billiger als die gängigen Atlanten.



Fazit



Das Buch kann nicht mit den gängigen Anatomieatlanten mithalten, ist jedoch für Studenten mit kleinem Geldbeutel oder als Atlas für unterwegs oder für den Präpariersaal gut geeignet. Da man nicht auf einen mehrbändigen Atlas verzichten sollte und ein weiterer Atlas meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig ist, dieses Buch aber sehr günstig zu erwerben ist, bekommt der Atlas 2/5 Sterne.


Wichtige Informationen fehlen und es ist daher nicht geeignet, um es als Buch an unserer Universität zu nutzen. Deshalb bekommt das Buch nur 1/5 Heines.



Umfang

708 Seiten

ISBN

978-3642026799

Preis ?

34,95

Datum der Rezension

27.02.2011

Rezensor

Alexander, 3. Semester