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Block C/D

Im Gegensatz zu allen anderen Semestern gibt es in Block C und D symptomorientierten Unterricht in Form von Vorlesungen und Modulen, in denen die Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Orthopädie und klinische Chemie zwei Semester lang unterrichtet werden. Bei der Online-Einschreibung kann man frei wählen, mit welchem Block man sein viertes Studienjahr beginnen möchte. Von dem Modulunterricht getrennt gibt es weitere Fächer, die jeweils nur in einem Block stattfinden: Klinische Pharmakologie, Rehabilitation I und II, Gesundheitsökonomie und Epidemiologie. 

Modulunterricht:

Module sind wöchentliche Unterrichtseinheiten zu einem Thema, an dem meist verschiedene Kliniken beteiligt sind. Sie sind nach Symptomen, wie z.B. Bauchschmerzen, Anämie oder Diarrhö gegliedert. Der Unterricht in Form von Vorlesungen, Seminaren und Unterricht am Krankenbett (UAK) findet in Kleingruppen (12 Studenten) statt, die bei der Online-Einschreibung des Dekanats festgelegt werden. Es gibt jede Woche einen anderen Stundenplan, den man auf der entsprechenden Internetseite finden kann. Dort druckt man sich also für jede Woche einen aktuellen Stundenplan und Laufzettel aus. Des Weiteren muss man sich einmalig den Gesamtlaufzettel seines Blocks ausdrucken.

Nach jeder Stunde gibt es eine Unterschrift auf dem Modullaufzettel. Wichtig ist die Unterschrift auf dem Gesamtlaufzettel der Woche von dem Dozenten, der die letzte Veranstaltung des Moduls hält. Mit dem Gesamtlaufzettel kann man sich am Ende seine Scheine abholen. Pro Woche darf man 15% der Lehrveranstaltungen fehlen und pro Semester zusätzlich noch ein ganzes Modul. 
Semesterbegleitend findet eine systematische Vorlesung zu den oben genannten sechs Fächern von Montags bis Freitags 8-10 Uhr im Hörsaal der Chirurgie bzw. MNR statt (keine Anwesenheitskontrolle).
Auch wenn man den Modulunterricht ohne viel Vorbereitung bestreiten kann, ist es doch sehr viel produktiver die Themen vorzubereiten. Zudem gibt es, abgesehen von den „offiziellen Prüfungen“ (s.u.) auch noch die Möglichkeit, dass der Dozent ein kleines Eingangstestat stellt, das man bestehen muss, wenn man keinen Fehltermin bekommen möchte. Dies kommt allerdings recht selten vor.
Ein Vorteil ist übrigens, dass die Gruppendynamik den Unterricht maßgeblich bestimmt. Sind alle gut vorbereitet kommt man schneller durch und auch so mancher unmotivierte Dozent hat sich auf einmal für seinen Lehrauftrag begeistern können. 

Zudem muss man für Gynäkologie auch noch ein zweiwöchiges Blockpraktikum machen. Die dafür zur Verfügung stehenden Lehrkrankenhäuser sind auf der Seite der Studiendekanin unter Studieren und dann 4. Studienjahr zu finden. In Bielefeld und Düren kann man das Praktikum in einer Woche absolvieren, wobei man dann Tag und Nacht in der Klinik ist. Am Ende des Blockpraktikums hat man eine mündliche Prüfung, die recht unterschiedlich von Umfang und Schwierigkeitsgrad sein kann.

Prüfungen:

Einige Module haben laut Stundenplan Antestate (besonders klinische Chemie) – diese finden oft nicht statt. Das Modul „Dickes Gelenk“ endet mit einer mündlichen Prüfung mit einer Theorie- und einer Praxisfrage. Insgesamt kann man 4 Punke erreichen, von denen maximal 2 Punkte für die Abschlussklausur Innere Medizin angerechnet werden. 

Am Ende BEIDER Blöcke gibt es in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Klinische Chemie, Orthopädie, Urologie und Gynäkologie Klausuren. Diese werden an zwei aufeinander folgenden Tagen geschrieben, wobei Chirurgie und Innere 40 Fragen, die vier anderen Fächer 20 Fragen umfassen. Die Klausuren werden am Ende komplett eingesammelt, so dass es recht wenig Altfragen gibt. Es lohnt sich aber die Studierenden, die über Euch sind zu fragen, ob sie sich noch an Themenschwerpunkte oder ausgefallene Fragen erinnern. Zudem sind die Fallbücher (z.B. von Thieme) sehr gut geeignet sich auf die Klausuren vorzubereiten. Insbesondere in Innere Medizin gibt es relativ viele Fallvignetten, die es lohnenswert machen mal Fälle bearbeitet zu haben.

Fazit: Beide Semester haben kaum Leistungskontrollen, da die ganzen großen Klausuren erst nach den beiden Blöcken C und D kommen. Trotzdem ist es mitunter anstrengend den ganzen Tag wegen der Module in der Uni zu sein.

Tipp: Sucht euch einen Nebenjob als studentische Hilfskraft für die ganzen Lücken, geht zur Doktorarbeit in den freien Stunden oder wer es kann, hat herrlich viel Zeit zwischendurch zum Lernen.

Übersicht über die Inhalte

Allgemeinmedizin
Infos über das Fach Allgemeinmedizin. Schliesslich wollen wir doch alle Hausärzte werden, oder?
Gesundheitsökonomie
Das Geld zusammenhalten, managen, gehe nicht über Los.
Klinische Pharmakologie
In klinischer Pharmakologie werden die Grundlagen aus der allgemeinen Pharma (endlich) angewandt!
QB Epidemiologie
Mathematik für Mediziner, once again.