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Was das Lernpensum angeht, ist Anatomie vielleicht am ehesten das umfangreichste und lernintensivste der drei großen Fächer der Vorklinik. Dies ist einerseits das Fach selbst “schuld", andererseits liegt es auch daran, dass man im ersten Semester erst einmal lernen muss, effizient und nachhaltig zu lernen. Ihr müsst erst einmal herausfinden, welche Art Lehrbücher euch liegt und wie ihr euch auf die Prüfungen vorbereitet. Klingt trivial, ist rückblickend aber doch ein nicht zu unterschätzender Faktor. Dies stellt sich das erste Mal heraus, wenn ihr nach ca. 7 Wochen Uni in der Propädeutikklausur euer bis dahin erworbenes anatomisches Wissen unter Beweis stellen sollt.

 

Die Anatomie gliedert sich in der Lehre in drei große Bereiche: makroskopische Anatomie, Histologie (mikroskopische Anatomie) und Neuroanatomie. Alle drei großen Bereiche werden als Kurs und als Vorlesung angeboten. Diese Veranstaltungen und natürlich euer eigenes Engagement helfen euch, die Klausuren (meistens am Ende, aber auch nach der Hälfte des Semesters) zu bestehen. Die gewaltige Menge, die man hier lernen muss, gliedert sich aber auch in drei Semester auf, also erst mal keine Angst, ihr werdet nicht mit allem auf einmal “erschlagen".

 

Der wohl bekannteste Teil des Medizinstudiums, der sagenumwobene PräpKurs stellt den praktischen Teil der Makroskopischen Anatomie dar. In ihm werdet ihr an einer Leiche euer zuvor gesammeltes Wissen aus den Vorlesungen und Büchern praktisch vertiefen und wenn alles gut geht wortwörtlich begreifen können.